Expansion – Methode – Erfahrungsbericht

Feedback einer Teilnehmerin zum Thema „Gefühl des Ausgeschlossen-Seins“

„Immer wieder stelle ich fest, dass ich Angst habe von anderen ausgeschlossen zu werden. Meist passiert mir dieses Gefühl bei Frauen und neuen Freundschaften, aber auch langjährige Freundschaften sind davon betroffen. Dieses Gefühl des „ausgeschlossen Werdens“ schafft – schon bevor irgendetwas passiert – Distanz und ein Misstrauen. Und das wiederum schärft meine Sinne, denn mein Gehirn sucht nach vermeintlichen Beweisen, dafür dass das „sich ausgeschlossen Fühlen“ tatsächlich ein realer Zustand ist. Was es aber fast nie ist.

In der Expansion „Weisheit der Natur“ habe wir dieses Gefühl von „ausgeschlossen Sein“ ausgedehnt. Über die „Offenheit des Herzens“, zur „Quelle der Sprache“, über der Ebene des „Herzliche Willkommen“, zu „Sternenstaub“ (ursprüngliche Verbindung) bis zu einem Ort, den ich „Mein Platz“ nenne. Die Weisheit der Natur schickt mir eine Schildkröte, die mir hilft zu verstehen, was die Natur von Schildkröten ist und mir hilft das „ausgeschlossen Sein“ zu verstehen.

Diese Schildkröte ist innen hohl, wie ein Gefäß und gefüllt mit einer wundervollen Energie, die sich in Form einer Melodie zeigt. Ein vollständig reiner Zustand, der nur aus bezaubernd schönen Tönen besteht. Dieser innere Klang strahlte über den Körper der Schildkröte hinaus, wie die Wellen einer Klangschale. Ihre Melodie ist leicht und liebevoll und friedlich.

Auf der Ebene von „mein Platz“ fühle ich meinen Raum. Ein Raum, der nur für mich bestimmt ist, wo ich sein kann und darf. Hier kann ich mich ausbreiten. Hier fühle ich mich zentriert. Mein Herz ist weit offen. Ich befinde mich im Zentrum eines Wolkenplateaus, auf dessen Boden die Blume des Lebens eingelassen ist. „Mein Platz“ ist ein lichter Ort. Ich selbst bin eine Lichtgestalt.

Wir bitten die weiseste Schildkröte und das „ausgeschlossen Sein“ zu uns. Das „ausgeschlossen Sein“ zeigt sich am Rand meines lichten Raumes als eine Frau, deren Körper nur aus tief schwarzen Schatten besteht. Sie ist wütend, fast aggressiv. Ihre Kraft ist immens. Sie hat sich mit den dunklen Mächten verbunden.

Die weiseste Schildkröte hat tiefes Mitgefühl für die Schatten-Frau. Sie erklärt mir, dass die dunkelsten Schatten eine besondere Fürsorge brauchen. Ich brauche mir keine Sorgen zu machen. Schildkröten sind „Krieger der Weisheit und des Lichts“, die sich mit viel Ruhe und Ausdauer bewegen. Sie kämpfen niemals. Sie sind eine Armee des Friedens und doch verfolgen sie ihr Ziel. Sie bewegen sich langsam fort und bringen Licht. Sie sehen die Schatten mit Gelassenheit, denn alles passiert zu seiner Zeit.

Auf die Frage „Wie kann ich selbst wie eine Schildkröte werden?“ antwortet sie:
„Trage das Licht in dir und leuchte damit in deine Schatten. Mache es niemals mit Gewalt – es ist keine Jagd! Erst wenn sich ein Schatten zeigt, dann ist es an der Zeit. Leuchte aus deinem Herzen heraus. Manchmal ist es schwer zu akzeptieren, dass es Licht und Schatten gibt. Je mehr Widerstand du gegen den Schatten richtest, desto dunkler wird er.“

Sie erklärt mir weiter in ihrer ruhigen und liebevollen Art: „ Nicht du bist ausgeschlossen, sondern DU hast „ES“ (die Schatten-Frau) ausgeschlossen. Diese, sich wild wehrende, Frau gehört zu dir! Sie will integriert werden mit der Kraft und der Sanftheit einer Schildkröte. Es geht darum den Widerstand aufzugeben. Sie ist ein Teil von dir, ebenso wie das Licht. Dieser Teil ist verkapselt. Ehemals war es dir zu schmerzhaft diesen Teil von dir anzunehmen, deshalb hast du ihn ausgeschlossen. Du brauchst nun nur Mut ihn anzunehmen.“

Wir bewegen uns in einem Dreieck des Lichts auf die Schatten-Frau zu. Vorne die weiseste Schildkröte, dann ich und hinter mir die anderen Schildkröten-Krieger des Lichts. Durch die Schwingung ihrer Melodie lockern sie sanft die Verkapselung. Langsam bewegen wir uns fort. Die Schatten-Frau gebärdet sich stark, sie zeigt sich mit gruseligen Masken, die mir Angst machen sollen. Ich berühre sie. Die Aggression verwandelt sich und zeigt ihre volle Traurigkeit. Ich umarme sie langsam, nehme sie in mich rein. Ich spüre, wie die Traurigkeit in meinem Herzen und in meiner Kehle arbeitet.

Die Schildkröte sagt: „ Das wird schon! Es ein Teil der Integration, der jetzt passiert. Es dauert ein bisschen. Lass es einfach passieren.“

Und ein letzter Rat meiner weisen Schildkröte bevor wir uns trennen: „Verbringe viel Zeit mit dem Klang der Schildkröten. Verbringe Zeit in Ruhe. Sei einfach. Sitze. Schaue. Esse. Schlafe. Der Integrationsprozess arbeitet noch. Umarme den Teil des „ausgeschlossenen Selbst“.“

Seit der Expansion sind 10 Tage vergangen und ich fühle mich frei von dem Gefühl des „ausgeschlossen Seins“. Ich begegne den Menschen in meiner Umgebung mit einer neuen Gelassenheit und Unabhängigkeit. Sie haben die Freiheit sich mir gegenüber zu verhalten wie sie wollen, denn ich fühle mich ein ganzes Stück vollständiger.

In tiefer Dankbarkeit. Tanja, 39 Jahre alt.

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